SiKomFan | Mehr Sicherheit im Fußball - Verbessern der Kommunikationsstrukturen und Optimieren des Fandialogs

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Fußballspiel im Emirates Stadium London (Bild: (CC) Chrystian Cruz (www.flickr.com))


BMBF-Forschungsprojekt SiKomFan

SiKomFan war ein Verbundprojekt aus vier eigenständigen Arbeitspaketen mit einer Laufzeit von insgesamt drei Jahren. Das Projekt wurde im Dezember 2016 erfolgreich abgeschlossen. Es wurde von der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) auf organisatorischer Ebene koordiniert. In den Arbeitspaketen verantworteten und bestimmten die einzelnen Projektpartner die inhaltliche und organisatorische Arbeit selbstständig.

Das Projekt wurde ausschließlich durch Bundesmittel finanziert und untersuchte Kommunikationsprozesse im Rahmen von Fußballspielen. Diesbezüglich wurden unterschiedliche Sichtweisen (z.B. Fans, weitere Veranstaltungsbesucher, Bürger einer Stadt, Sicherheitskräfte) erforscht und zueinander in Relation gesetzt. Am Projektende wurde ein Praxishandbuch erstellt und publiziert, in dem die einzelnen Teilprojekte, wiederum ohne gegenseitige Einflussnahme, ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten. Geplant ist ein zudem ein wissenschaftlicher Sammelband, der demnächst erscheinen wird. Verbunden waren die Teilprojekte durch das übergreifende Forschungsthema und regelmäßige Verbundbesprechungen sowie Konferenzen, die dem Austausch und der gegenseitigen Information dienten, damit die Verzahnung der Teilprojekte sichergestellt werden konnte.

Ziele des Projekts
Ziel des Projekts war es, die Kommunikationsstrategien der an Veranstaltungen aus Anlass von Fußballspielen beteiligten Sicherheitsakteure untereinander zu verbessern und den Dialog mit den Fans zu optimieren. Langfristig sollen so die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung - insbesondere der Zuschauer und der Reisenden im Zusammenhang mit Fußballspielen - bei maximaler Gewährleistung der Freiheitsrechte gestärkt werden. Um diese Ziele zu erreichen, forschten sieben Verbundpartner zwischen 2013 und 2016 zum Thema: "Mehr Sicherheit im Fußball - Verbessern der Kommunikationsstrukturen und Optimieren des Fandialogs". Hierzu wurde das Umfeld von Fußballvereinen der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga sowie ihre jeweiligen Fanstrukturen bundesweit untersucht.

Die sieben Verbundpartner von SiKomFan waren im Einzelnen: Die Deutsche Hochschule der Polizei (Verbund-Koordinator) mit dem Fachgebiet "Polizeiliches Einsatzmanagement" und dem Fachgebiet "Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Polizeirecht", die Westfälische Wilhelms-Universität Münster mit der Forschungsgruppe BEMA/dem Institut für Soziologie, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit dem Institut für Fankultur/Institut für Sportwissenschaft, das Fraunhofer ESK in München, das Fraunhofer IOSB in Karlsruhe sowie die Firma Airbus Defence and Space mit dem Bereich "Studies and Innovative Concepts".

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte das Forschungsprojekt "SiKomFan" im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit II" der Bundesregierung mit insgesamt 3,3 Mio. Euro.


 
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